Von Baumwolle bis Kobalt — Afrikas Rolle in Europas Aufstieg
Die Industrielle Revolution gilt als europäisches Phänomen. Doch ihr Rohstoffhunger reichte tief nach Afrika — und tut es bis heute.
Die Industrielle Revolution gilt gemeinhin als europäisches Phänomen. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts beschleunigten sich in Großbritannien Produktionsprozesse, Märkte und Technologien drastisch. Diese Entwicklung war jedoch weder isoliert noch ausschließlich innerhalb Europas möglich.
Die Verbindung zu Afrika spielte eine zentrale Rolle: zum einen, weil die industrielle Umgestaltung durch die Gewinne aus dem atlantischen Sklavenhandel und der Kolonialwirtschaft finanziert wurde, und zum anderen, weil afrikanische Rohstoffe (damals wie heute) eine wichtige Grundlage für den europäischen Wohlstand bildeten.
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